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Schlagwort: nature

Riesenboviste

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(Manche essen sie, Foto: NathanLee, CC BY-SA 3.0)

Ich hatte keine Ahnung, wie groß Boviste werden können. Das hier sind Riesenboviste, die im Durchmesser etwa 10–50 cm erreichen und von Juni bis September vornehmlich auf Wiesen, Weiden und lichten Wäldern wachsen. Wenn ich die irgendwo mal vor diesem Video gesehen hätte, hätte ich mich doch sehr gewundert. Jetzt wüsste ich, dass die Dinger nicht aufploppen würden, um kleine Außerirdische freizugeben. Was es nicht alles gibt!


(Direktlink, via reddit)

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Tulpenkoppen

Ich hatte bis eben keine Ahnung, wie genau die drölf Millionen Tulpen auf den Feldern der Niederlande geerntet werden. Allerdings habe ich auch noch nie darüber nachgedacht.

Ist Quatsch. Die koppen die aufgeblühten Tulpen, um später die Zwiebeln verkaufen zu können.

Jetzt weiß ich: die machen das mit so Treckerraupen. Und das Zusehen macht sogar Spaß. Wieder was gelernt.


(Direktlink, via Laughing Squid)


(Direktlink)

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Von einem, der in seinem Garten seltene Früchte sammelt

Ich mag ja diese Menschen, die sich um aussterbende Obst- und Gemüsesorte kümmern. Keine Ahnung, warum, aber vielleicht, weil es sehr schade ist, wenn uns neben all den Tieren über die Jahre hinweg auch noch die Früchte verlassen und Monsanto alle Felder für sich und ihren damit verbundenen Bullshit pachtet.

Ich weiß, dass es hier in Deutschland mindestens einen Apfelzüchter gibt, der sich um längst vergessene Sorten kümmert und das der deshalb mit dem EU-Recht zu kämpfen hat. Weil das so wohl nicht gewollt ist. Ich stecke da nicht so drin und finde auch den Link gerade nicht, aber das scheint mir noch unsinniger als das deutsche Urheberrecht zu sein und das will wirklich was heißen.

Einer dieser Menschen, die sich aussterbende Obstsorten kümmern jedenfalls ist der Brasilianer Helton Josue Teodoro Muniz, der in seinem Garten 1300 Früchte züchtet, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die BBC hat ihm einen Artikel gewidmet: Life as a rare fruit collector.

Helton Josue Teodoro Muniz is a rare fruit collector. He has planted and cultivated over 1,300 species in his six hectare garden in Campina do Monte Alegre, in the state of Sao Paulo, Brazil.

He was born with a motor neurone deficiency and only learnt to walk as a teenager. Today it is still difficult for him even to hold a seed.

But the childhood discovery of a fruit he had never heard of propelled him on a journey which led to the Rare Fruit Farm. 16 years later he is an internationally renowned fruit expert and author.

https://youtu.be/Au1BSoExjqY
(Direktlink)

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Flutwellen in Saint-Malo in Zeitlupe

Eine spezielle Sonne-Mond-Konstellation, die gestern schon zur Sonnenfinsternis führte, hob heute den Unterschied zwischen Flut und Ebbe in der französischen Küstenstadt Saint-Malo, Bretagne, immens an.

In Saint Malo und dem Klosterberg Mont Saint Michel fallen Ebbe und Flut extrem aus. Für den Samstagmorgen haben die Experten einen Gezeitenkoeffizienten von 118 auf einer Skala von 20 bis 120 vorhergesagt. Für Samstagabend, wenn die Flut ein zweites Mal kommt, ist sogar ein Koeffizient von 119 berechnet, ein Rekordwert. Auch am Freitagabend hatte die Flut den Klosterberg umspült, der einer der meistbesuchten Touristenorte Frankreichs ist. Rund 10 000 Menschen wohnten dem Spektakel bei.
(Sueddeutsche)

Hier ein Video aus Saint-Malo, das nicht von heute ist, aber wunderbar die bei Flut entstehenden Wellen in Slow Motion zeigt.

Insgesamt sollten wir alle viel häufiger am Meer sein.


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Wenn die Natur den Sound macht: A Nordic Year

Tolles Video des finnischen Fotografen Jan Fröjdman, der hierfür eigentlich eher unspektakuläre Szenen eingefangen hat, die dann doch im Grunde genommen schon spektakulär genug sind, weil er größtenteils schlicht nur die Natur für sich selber klingen lässt. Die Bilder verklebt er nicht mit den Strings und Pianos ala Hans Zimmer oder so, sondern lässt einfach mal laufen. So einfach, so vielsagend, so schön. Vielleicht einfach mal nach Finnland fahren.


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[Sponsored Post] Ein Baustoff aus Pilzen, härter als Beton: Mazda – „Rebels with a cause in the world“

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Pilze kennt man zum Essen. Manche berauschen sich auch an welchen, habe ich mir sagen lassen. Auch das Schimmel und Hefe Pilze sind, sollte hinlänglich bekannt sein. Da hört das allgemeine Wissen über Pilze bei mir allerdings auch schon auf.

Es gibt allerdings Menschen, die sich sehr viel intensiver mit Pilzen auseinandersetzen: Mykologen. Sie haben sich der Wissenschaft der Pilze verschrieben. Einer von ihnen ist Phillip Ross. Er hat einen zu 100 % organischen wasser-, schimmel- und feuerfesten Baustoff entwickelt, der fester als Beton ist und komplett aus Landwirtschaftsabfällen hergestellt wird. Klingt erstmal schwer glaubhaft, aber das Video zeigt, was der von ihm entwickelte Baustoff tatsächlich kann und das ist einiges. Erstaunlich, wozu Pilze also gut sein können. Wäre schön, wenn es diese Technologie tatsächlich irgendwie in den Alltag schaffen würde.

MushroomPhilRoss

Unten ein kurzer Teaser, das komplette Video findet sich hier. Entstanden ist es im Rahmen von Mazdas Kampagne „Rebels with a cause in the world“, die sich mit Rebellen beschäftigt, die inspirierende Ideen haben, um die Welt ein kleines Stücken besser zu machen. Mazda hat sich mit den Innovatoren, Künstlern, Ingenieuren oder Herausforderern getroffen und ihrer Idee je einen Kurzfilm gewidmet, die man sich alle hier ansehen kann.

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(Direktlink)


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Eine Teekanne aus Bienenwaben

Der Designer Tomáš Gabzdil Libertíny und 60000 Bienen des holländischen Imkers Johan Beckers haben gemeinsam diese Teekanne aus Bienenwaben gebaut. Libertíny hat wohl ein Drahtgestell gebastelt, den Rest haben die Bienen dazu beigetragen. Der Name für die semi-natürlich geformte Skulptur ist „Thousand Years„, wie lange die Erschaffung tatsächlich gedauert hat, wird nicht ganz klar.

I have been always amazed by the power of nature and its epic force that drives forward slowly but steadily. The ‘made by bees’ project allowed me to plug in to this source and guide it to create a mythology as well as a proposal. The title of the work ‘Thousand Years’ is not only reflecting the amazing materials properties—beeswax can literally last thousands of years—but also the scale of human life in the face of the apparent eternity of the universe.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Durchgespült

Die Herren hier versuchen, nach einem durch Regen verursachten Stau, den Fluss wieder „auf Linie“ zu kriegen. Für zwei von ihnen geht es dabei unter dem sich mitstauenden Gestrüpp durch. Schwein gehabt.

http://youtu.be/MBVRlMPPKyI
(Direktlink, via reddit)

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