Auch aufgrund der krawallartigen Berichterstattung der Knödelmedien bin ich heute im Homeoffice. Die Medien brauchen Klicks, die Menschen brauchen offenbar kollektive Angstzustände, die durch die Medien gerne bedient und dann von den Menschen gerne angenommen werden.
Jedenfalls habe ich es mir eigentlich recht romantisch vorgestellt, hier heute zu Hause in einem Schneesturm zu sitzen und dabei zum Ausgleich dieses so gar nicht stürmische Stück Musik von Daniel Imhof zu hören. Ich finde, das hätte aufgrund der Gegensätzlichkeit wahnsinnig gut zusammengepasst. Jetzt höre ich es ohne Sturm, ohne Schnee. Auch gut. Aber vielleicht kommt da ja noch was.
This ambient set brings together eleven previously unreleased pieces, created over the past five years in my studio on a farm near Bern.
Built from modular synthesis, slow-moving textures, and site-specific field recordings — the Chräbsebächli stream by the house, migrating birds crossing the Büsselimoos (a small, biodiverse wetland) — the music unfolds in a calm, meditative space.
Recorded as a form of sound research and deep listening, these pieces invite you into the same state of stillness they offered me while making them.