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Schlagwort: Street Art

Graffiti-Künstler verklagt General Motors wegen der Nutzung eines Graffitos

Mal was anderes, dessen Ausgang durchaus interessant sein könnte: Der Schweizer Graffiti-Künstler Adrian Falkner, bekannt unter dem Künstlernamen Smash 137, hat aktuell den US-Autokonzern General Motors verklagt. Der Autobauer habe ohne seine Zustimmung eines seiner Bilder zu Werbezwecken benutzt. Falkner verlangt finanzielle Genugtuung.

Im Jahr 2014 besprühte Falkner in Detroit eine Wand auf dem Dach einer Parkgarage. General Motors hat für eine Kampagne im Jahr 2016 einen Cadillac vor dem Motiv geparkt und mit einer Fotografie davon für ein Auto geworben. Das missfällt Falkner, der nicht um Einwilligung gebeten wurde. Er wirft General Motors vor, seine Kunst „ausgebeutet“ und seinen Ruf beschädigt zu haben.

Falkner fordert Schadensersatz. General Motors habe die Kunst des Schweizers dazu benutzt, ein junges, urbanes und cooles Image zu kreieren, heisst es. Ausserdem hätte es dazu gedient, den Absatz des 314 PS starken Boliden zu beflügeln. Denn die Werbung lief nicht nur im Netz. Die Kampagne wurde auch von autorisierten Cadillac-Händlern weiterverbreitet.

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Riskie Forever

Ein Kurzfilm, der einen Einblick in das Leben und Schaffen von Ronald ‚Riskie‘ Brent zeigt. Riskie ist in Compton, Kalifornien, aufgewachsen, wurde dort zum Streetart-Künstler und ist heute für die bekanntesten Album-Cover des HipHop-Labels Death Row Records verantwortlich.

A street artist raised in Compton, CA during the city’s most violent years, Ronald ‚Riskie‘ Brent had an unwavering determination that landed him a job at Death Row Records. Little did he know at the time that he would go on to create the most iconic album artwork in hip hop history. Never known to the public, Riskie speaks out for the first time.

https://vimeo.com/251317910
(Direktlink)

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The ‚Eternality‘ of Graffiti

Grundsätzlich mag ich an Graffiti gerade die Vergänglichkeit, kann aber auch diesem Projekt etwas abgewinnen.

Brandan „Bmike“ Odums got his intro to street art in an abandoned housing project in New Orleans. He started there and kept returning there, amassing a collection of graffiti paintings on the walls. When the building was torn down, they cut out Brandan’s work where it is now on display.


(Direktlink, via https://uncrate.com/video/eternal-graffiti/)

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Rocco und seine Brüder installieren vor der AfD-Zentrale in Berlin „Wehrmachtsstoplersteine“

Neue Aktion von Rocco und seinen Brüdern, die „Wehrmachtsstoplersteine“ vor der AfD-Zentrale in Berlin installiert haben. Für die Installation Identität braucht Erinnerung hat das Künstlerkollektiv in einer Guerilla-Aktion vor der Berliner Parteizentrale der AfD insgesamt zehn „Wehrmachtsstolpersteine“ in den Gehweg eingelassen.

https://vimeo.com/245952531
(Direktlink, via Urbanshit)

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Ein Wandbild, das sich nur bei Ebbe in Gänze ansehen lässt

Sean Yoro alias Hula wurde kürzlich von der Tourismusbehörde Saint John in New Brunswick, Kanada, damit beauftragt, eine seiner Paddleboard-Wandmalereien zu malen. An einer Stelle an der die mit höchsten Gezeitenunterschiede weltweit gemessen werden: die Bay of Fundy.

Für das fertige Mural brauchte Hula neun Tage. Jeden Tag musste er sich dabei mit den Gezeiten arrangieren, die dort Unterschiede von über acht Metern haben. Eine weitere Herausforderung: die Farbe trotz des steigenden Wassers und des Regens auf die Wand zu bekommen.

Yoro only uses eco-friendly paint that will eventually wash away. Finding the right eco-friendly combination of paints and sealers was tricky as the majority of his canvas was underwater for most of the time.

https://youtu.be/0N-nX_4C95o
(Direktlink, via Twisted Shifter)

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Doku-Serie: The Rise of Graffiti Writing – From New York To Europe

Arte bringt gerade eine 10-teilige Doku-Serie über die Geschichte von Graffiti und wie das seinen Weg aus den Staaten nach Europa fand. Bisher sind vier Folgen online, der Rest kommt dann wohl so nach und nach. Hätte man auch am Stück machen können, aber hey.

In 10 Episoden zeichnet die Dokuserie die Geschichte des Graffiti nach: von den Anfängen im New York der 70er bis zum Ausbruch des Lack-Virus‘ Mitte der 80er in Europa. Ausgehend von der Mutterstadt des Graffiti, New York, zeigen die Macher der Serie, wie die Bewegung in den 80er-Jahren von den USA über den großen Teich nach Europa schwappte und sich ab 1983 von Amsterdam, Paris und London wie ein Lauffeuer über den ganzen Kontinent ausbreitete.

Hier Episode 1, alle weiteren bei arte in der Mediathek.


(via I love Graffiti)

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Einen verunfallten Aufsatz eines fahrbaren Betonmischers zu einer Raumkapsel umgestallten

Hierzu fehlt leider die komplette Story der Quelle, aber ich versuche, das von mir dazu Gelesene mal kurz zusammenzufassen: In Oklahoma ist ein ordinärer, fahrbarer Betonmischer im Straßengraben gelandet. Zumindest der Aufsatz von dem Ding. Soweit, so normal.

Irgendwelche Leute sind dann dort hingefahren und haben aus dem Gegebenen mal eben eine gelandete Raumkapsel der NASA gemacht. Genau mein Humor.

After a cement truck crash in Oklahoma, a local resident spent an afternoon making the abandoned mixer look like a crashed NASA capsule.


(via MoGreens)

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