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Kategorie: Kopfkinomusik

Doku: Mit Vollgas durch die Technonächte (1996)

Der Bayrische Rundfunk hat im Jahr 1996 Vivas „Housefrau“ Sabine Christ bei ihren Reisen durch die Republik begleitet und zeigt fast 30 Jahre später unter anderem, wie sehr man sich damals mit den Platten abschleppen musste. Das Auflegen hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt. 2003 zog sie mit ihrem australischen Ehemann und Kindern nach Queensland, Australien, wo sie als Fotografin tätig ist.


(Direktlink | Danke, Piet!)

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Heimlich Podcast #109 by Elizen the Emperor

Ein sehr, buntes aber wohl riechendes Potpourri an Musik, von der ich nur ganz wenig kenne und um so erfreuter darüber bin, es kennen lernen zu können: Elizen the Emperor mit dem Heimlich Podcast 109. Es muss ja auch nicht immer alles zwangsläufig tanzbar sein – manchmal ist zuhören viel schöner. Wie in diesem konkreten Fall.

Easy cheesy kommt diese bunte Mischung ins Ohrli geflattert und macht sich’s da direkt ma so richtig gemütlich am vestibulocochlearis.
Dort eingenistet schwingen die Wellen ganz gediegen weiter zum Nervus accessorius und plötzlich beginnt der Kopf zu nicken.
Lässig schwoft dann auch noch der Rest des Körpers im Takt mit. Is ja kein Wunder bei dem Sahnetörtchen an Musik.

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Goldies „Inner City Life“ | The Making Of A Drum & Bass Classic

Bisschen Musikgeschichte. Goldie über seinen nie alt werdenden Klassiker „Inner City Life“. Zeitlos akustische Schönheit. Und wenn mir jemand vor fünf Jahren gesagt hätte, dass Drum’n’Bass noch mal ein Ding werden würde, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt.

30 years on from its original release, Goldie shares the story behind ‘Inner City Life’, the first single from his seminal debut album ‘Timeless’.

Written by Goldie, alongside Moving Shadow’s Rob Playford, with vocals from Diane Charlemagne, ‘Inner City Life’ is often regarded as one of the most iconic drum & bass tracks ever made, and instrumental in the scene’s mainstream breakthrough.

Here, Goldie reflects on his early days with Kemistry & Storm, Randall and Grooverider, whilst also sharing stories of how the track came to be signed, the iconic music video and revealing which remixes and cover version hold a special place in his heart.

Electronic music history is rich with unforgettable and timeless classics. In our series, DJ Mag explores the tales behind some of the world’s favourite dance tracks, told by the people that made them.


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Mix: Sunrise Serenade w/ Jini Piju & ELIZEN THE EMPEROR

Weil Musik bei mir immer auch eine Sache der aktuellen Stimmung ist, flagge ich mir manche Sachen und lasse sie ein paar Tage liegen, um sie dann zu hören, wenn ich die Ruhe dazu habe. So wie bei diesem akustischen Sahnetörtchen, das Jini Piju gemeinsam mit Elizen the Emperor zubereitet hat, zu dem ich heute recht früh aufgestanden bin und die Morgensonne im Garten genossen habe – ganz in Ruhe. Weil es meine Stimmung hergab.

Einsortiert unter „Ambient“, aber irgendwie auch cineastisch. Für den ganz eigenen Film im Kopf. Toll. Ganz vieles davon ungehört und dann überraschend berührt. Ganz wie ich es mag. Und deshalb läuft diese Perle für die Ohren hier jetzt auch gleich noch einmal. Und nochmal. Habt das Wochenende zuckersüß. Ich geh mal wieder demonstrieren. Nützt ja alles nix.

Since her mixtapes ‚Heavy Heart Affairs‘ touched me very deeply, there was no way around inviting @elizentheemperor for a cozy Monday morning at cashmere to co-create a special episode that will make you feel lighter even when your heart is heavy. While @elizentheemperor mostly developed the soundscapes on this one, I created poetry that matches some of the tracks hidden within the tape. Take some deep breaths with us, explore your deep space garden, a poem dedicated to the U-Bahn station Birkenstraße in Moabit & what it means to be a lover.

The sunrise serenades I am hosting are driven by the idea of curating mixtapes that express a deep gratitude for musical compositions that hit a soft spot & open up the possibility of being intimate with oneself through writing. This show experiments with sonic & poetic revelations. Inspired & guided by the tracklist, it will tell a different story each time. Explore the attempt to preserve a moment, your dream from last night, a feeling or the color in the sky at dawn through ambient soundscapes & their occasional interconnection with poetry or prose. Get cozy & listen closely.

Tracklist:
nostalgia – hania rani
forevertime journeys – naran ratan
psychic sweeping – patricia wolf
suite bergamasque: clair de lune, no. 3 – isao tomita
sister – caribou
delusion illusion – seb wildblood
now I wanna drown in your dark dreamy eyes – charlie megira & the modern dance club
por sato – peder, asger baden, peder thomas pedersen, asger baden jensen
I’m not in love – kelsey lu
coconut mango – arrangement
maps to the stars – nev cottee
antivalse – chapelier fou
portofino 2 – raymond scott
november, 1st in detroit – slow attack ensemble
du denkst an mich – 3LNA
deep space garden – rand aldo
lost in translation /1 – infinite bisous
how could you let me go – vashti bunyan & devendra banhart
shikako maruTen – can
yaeyama islands (setting sun) – yamaneko
if not depression, then what? – special costello
the swan (for liang) – christopher bear
joan – felicia atkinson
love can damage your health (feat. angela mcCluskey – télépopmusik
these foolish things – lester young
butterflies (feat. tim bernardes) – liana flores
for her breath is on all that hath life – the humble bee & offthesky
motherboard (drumless edition) – daft punk
idag – daniel ögren, anna ahnlund
those days (feat. leah yeger) – dal
veranda – bruno battisti d’amario
glasshouses (live) – maribou state & holly walker

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Das trommeln, was Aphex Twin programmiert hat

Wenn es gut läuft, bekomme ich am Schlagzeug gerade mal so den einfachsten Grund-Rhythmus auf die Reihe. Wenn es richtig gut läuft, gelingt es mir auch ein paar Toms reintröpfeln zu lassen. Mehr ist es nicht. Russell Holzman aka starpowerdrummer, den ich hier schon des Öfteren mal hatte, kann das Trommeln offensichtlich sehr viel besser. So gut, dass er das trommelt, was Aphex Twin einst für „Flim“ als Rhythmus-Grundlage programmierte. Allein, das zu programmieren dürfte einigen Kopfschmerzen bereiten, aber es zu trommeln… Chapéu! Wie zeitlos auch dieser Tune ist.


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Brian Enos „Ambient 1: Music For Airports“, gestreckt auf sechs Stunden

Für alle, die es heute gaaaaannzz laaaaannnggsaaaamm anngehen lassen wollen: jemand hat Brian Enos das Genre Ambient prägende Album „Ambient 1: Music For Airports“ auf sechs ganze Stunden ausgedehnt, was die ohne schon ambiente Platte noch sehr viel ambienter macht. Vielleicht lass ich das hier so bis zum Feierabend laufen.


(Direktlink, via Kottke)

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MP3-Player DJ-Set

Ich mache das jetzt ja auch schon ein paar Jahre. Habe an Plattenspielern gestanden, an den ersten noch frontladenen, pitchbaren CD-Playern im Rack, an den ersten bis zu den aktuellen CDJs und schließlich auch an allen möglichen Controllern. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mit zwei ordinären MP3-Playern auflegen zu wollen. harper2k macht das einfach. Das ist auf seine Weise ganz wunderbar nerdig und hat ein bisschen Aphex-Twin-Vibes. Zugegeben: die Qualität der Übergänge ist dabei durchaus ausbaufähig, aber falls mal gar nichts anderes zur Hand sein sollte, geht das schon. Das Clipping und die mitunter miese Qualität gibt es gratis dazu.

Kind: Können wir bitte ein paar CDJs bekommen, Mama?
Mama: Wir haben CDJs zu Hause, Sohn.
Die CDJs zu Hause:


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Der KiKA über Drum’n’Bass

Beim KiKA gibt es mit Behind the Beats eine Serie, die sich mit der Geschichte verschiedenster musikalischer Genres befasst und diese kurz und kindgerecht aufbereitet. Ziemlich gut gemacht. Und so kommt es, dass der KiKA den Kindern die Geschichte des Drum’n’Bass näher bringt. Featuring Roni Size. Das hätte ich jetzt so auch nicht auf dem Zettel gehabt.

Dub Meets Funk: Drum‘n’Bass ist die Inspiration für Skrillex. Aber woher kommt Drum‘n’Bass? Begleitet Roni Size zu seiner afro-karibischen Community, wo er über die Soundsysteme die Genres Dub und Funk kennenlernt. So wie seine Liebe für die Beats wächst, wird klar: Er will Musik machen. Erfahrt, wie ein Jugendzentrum Ronis Leben und die Musikgeschichte verändert, und er aus Dub und Funk etwas Neues macht: Drum‘n’Bass.


(Direktlink)

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