Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine Nacht allein in Berlins größtem Lost Place „ICC“

Ich war in den 1990ern mal mit meinem Dad zur ITB im ICC und später nochmal zu einer Führung. Seitdem bin ich immer wieder im Vorbeifahren krass beeindruckt von diesem Bauwerk und würde mir wünschen, dass es irgendwann vielleicht doch noch mal für sinnvolle Zwecke genutzt werden könnte. Wer weiß. Berlin als Land dürfte aktuell wahrscheinlich ganz andere Sorgen wegzufinanzieren haben.

Seit mehr als zehn Jahren steht das Internationale Congress Centrum in Berlin leer. Das Kongresszentrum am Messedamm galt bei seiner Eröffnung 1979 als technisches Wunderwerk und war über Jahrzehnte eines der wichtigsten Veranstaltungszentren der Stadt. Heute ist das Gebäude wegen Brandschutzproblemen, Asbest und veralteter Technik geschlossen. Das Land Berlin sucht seit Jahren nach einem Investor. Eine Sanierung könnte mehrere hundert Millionen Euro kosten.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Wie die Wampanoag ihre traditionellen Einbaum-Kanus herstellen

Die Wampanoag sind ein indigenes Volk im östlichen Neuengland, des Golf von Maine und der Atlantikküste, deren Stammesgebiete einst große Teile der US-Bundesstaaten Rhode Island und Massachusetts sowie die Inseln Martha’s Vineyard, Nantucket und Elizabeth Islands umfasste. Dort stellen sie seit Jahrtausenden ihre Mishoonash her, traditionelle Einbaum-Kanus, die von den Wampanoag im Nordosten Amerikas über Jahrtausende für Transport, Fischfang und Handel genutzt wurden. Es wird durch kontrolliertes Ausbrennen und Schaben aus einem einzigen großen Baumstamm hergestellt – meist Kiefer, Kastanie oder Eiche. Dieser Herr zeigt und erklärt, wie genau das seit einer Ewigkeit von Statten geht.


(Direktlink, via The Kid Should See This)

Einen Kommentar hinterlassen

Roboter tanzt ungeplant

Dieser Roboter hat offenbar seine Emotionen nicht unter Kontrolle und fängt während seiner Schicht einfach mal random an zu tanzen, was offensichtlich nicht Teil seiner Stellenbeschreibung ist, denn seine menschlichen Kolleginnen scheinen mit der Situation ein wenig überfordert.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

How a joke sound defined 90s rave

Etwas Musikgeschichte von Mixed Signals, der sich hierfür dem ikonischen Hoover-Sound des Roland Alpha Juno widmet und den wir wirklich alle kennen dürften. Der Hoover-Sound wurde von Eric Persing für die 1985 vorgestellte Roland Alpha Juno Serie entworfen, wobei der entsprechende Werkssound (B86) „What the?“ hieß, wobei sich Persing später nicht daran erinnern konnte, diesen Sound kreiert zu haben.

From its origins as a joke preset on the Roland Alpha Juno, all the way to 90s rave music domination and its lasting legacy on electronic music. Along the way we’ll talk about its creator Eric Persing, the various ways it can be recreated and we’ll look at a few different tracks it has been used on.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Einen Kommentar hinterlassen

Riesenmurmelbahn „Marblopolis“

Jelle Bakker hat mit Marblopolis eine Riesenmurmelbahn entwickelt, die auf über 300 Metern Schienenlänge 30 miteinander verbundene Attraktionen bietet. Darunter Loopings, Sprünge, Trichter, Glocken, Röhren, Halfpipes und vieles mehr. Die Bahn ist im Souvenirladen Tante Hannie in Nijmegen, Niederlande, zu sehen und ich weiß, dass ich daran meine Freude hätte.


(Direktlink, via The Awesomer)

Einen Kommentar hinterlassen

Eisenbahnfahrrad

Im Jahr 1892 patentierte Arthur Hotchkiss etwas, was er die „Hochbahn“ nannte. Hotchkiss und andere Innovatoren stellten sich vor, dass Einzelpersonen mit pedalbetriebenen Maschinen auf speziell gebauten Schienennetzen reisen könnten.

Die erste derartige Eisenbahnstrecke, so das Velorama National Bicycle Museum in den Niederlanden, verlief zwischen Smithville und Mount Holly in New Jersey. Da der Boden zwischen diesen beiden Orten sumpfig war, wäre es für die Bewohner hilfreich gewesen, einige Meter vom Schlamm entfernt fahren zu können. Konnte sich offenbar nicht so wirklich durchsetzen.

(Foto: Randal J.CC BY-SA 2.5, via Neatorama)
Einen Kommentar hinterlassen

Polygonale Eisformationen entlang der Ostseeküste

Jan Erik Waider hat während der kalten Tage, und davon hatten wir dieses Jahr ja schon mehr als genug, seine Drohne über die Ostsee fliegen lassen und dabei ziemlich meditative Aufnahmen von der mit Eis bedeckten Wasseroberfläche gemacht, auf der sich durch die Wellen polygonale Eisgebilde formten, die sich sanft und rhythmisch mit den Wellen bewegten, ohne auseinanderzubrechen.

One of the most beautiful discoveries I’ve made this winter — ice waves along the coast of northern Germany. In early February, fresh Baltic Sea ice formed subtle polygon-like patterns and layered sheets, while gentle wave movements continued beneath the surface, creating a quiet tension between motion and stillness. Soft evening light, fine crack lines, and shifting tones from warm gold to deep green turned this fleeting moment into a study of structure, depth, and calm.


(Direktlink, via Colossal)

Einen Kommentar hinterlassen