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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Über das Universelle S

Das Universelle S, auch Cooles S bzw. engl. Universal S oder Cool S, ist ein Graffiti-Zeichen aus der Popkultur und der Kinderliteratur, das typischerweise in Kinderhefte gekritzelt oder an Wände gesprüht wird. Der genaue Ursprung des Cool S ist unbekannt, aber es wurde Anfang der 1980er-Jahre als Teil der Graffiti-Kultur populär. Und ich glaube immer noch fest daran, dass das S eines der beliebtesten Graffiti-Buchstaben ist.

Geschichte
Die genaue Herkunft des Universellen S ist unbekannt. Die derzeit älteste bekannte Version des Symbols stammt von einem Foto aus dem Jahr 1973, welches 1974 in einem Buch von dem amerikanischen Agenten und Star-Fotografen Jon Naar veröffentlicht wurde. Aufgrund dieser Tatsache wird davon ausgegangen, dass das Symbol vermutlich aus der Straßenkunstszene des New York der 1970er-Jahre stammt.

Zur Verbreitung des Symbols trug auch wesentlich der amerikanische Künstler Jean-Michel Basquiat bei, der das Zeichen in vielen seiner Werke aus den 1980er-Jahren verwendete.


(Direktlink, via TYWKIWDBI)

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Rube Goldberg Lemonade Machine 2.0

Acht Jahre nachdem Sprice Machines und seine Freunde uns die komplexeste Limonadenmaschine der Welt präsentierten, sind sie jetzt mit Version 2.0 zurück. Mit einer Laufzeit von 14 Minuten ist diese riesige Rube-Goldberg-Maschine noch aufwendiger konstruiert: Hunderte von Objekten sind miteinander verbunden und lösen eine Kettenreaktion aus, die sich durch das ganze Haus zieht.


(Direktlink, via Maik)

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Geschichte und Design von Schraubendrehergriffen

Endlich mal die wichtigen Themen. Rex Kreuger untersuchte die historische Entwicklung des Designs von Schraubendrehergriffen und verfolgte deren Ursprünge bis zu den Stechbeiteln für die Holzbearbeitung des frühen 19. Jahrhunderts zurück. Kreuger erläutert außerdem die Entwicklung der Londoner Schraubendreher, den Ursprung der geriffelten Griffe und wie sich diese Kernmerkmale zum heute üblichen Design mit Griffen aus gehärtetem Kunststoff weiterentwickelten. Wieder was gelernt.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Tiny Desk Concert: Foo Fighters

Einer zum wachwerden. Die Foo Fighters am NPR Tiny Desk.

Like a lot of artists who play the Tiny Desk, the guys in Foo Fighters carefully curated and worked through their set for weeks leading up to their appearance, even taping out the dimensions of the Desk in a practice space to puzzle-out the close quarters. But once they were in the office, they tossed most of those plans. „If you put instruments in our hands and there are people,“ Dave Grohl jokes, „it’s fun to play!“


(Direktlink, via Kottke)

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Paul St. Hilaire & Friends – Tikiman Mix

Kurz mal rüber gewunken. Heute ist Saisonabschluss, der Klassenerhalt dürfte sicher sein, der Pool will auf den Sommer vorbereitet werden, die Buche muss beschnitten werden, zum Frühstück gibt es gleich Omelette. Demnach bleibt heute wenig Zeit für das hier. Aber Zeit für Musik muss ja dennoch immer sein. Und Paul St. Hilaire aka Tikiman geht halt immer. Selektiert und gemixt von Jeff Chill.

„Tikiman Vol. 2 is a heady dub statement…Are you ready to dive in ?“

Ja, man!

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Vom Hakenkreuz zum Totenkopf – Der FC St. Pauli und seine Geschichte

Gestern Abend gesehen und für empfehlenswert empfunden. Können andere Vereine gerne nachziehen.

Der FC St. Pauli steht für Antifaschismus und gesellschaftliches Engagement im Fußball. Doch hinter dem Image des Kiezklubs steckt eine komplexe Geschichte – auch mit dunklen Kapiteln. Die Dokumentation zeigt, wie die Nazizeit und die Ausländerfeindlichkeit im Stadion in den 1980er und -90er Jahren den Verein bis heute beschäftigen. Wie St. Pauli seine braune Vergangenheit aufarbeitet, exemplarisch an der tragischen Biografie des jüdischen Spielers Selig Cahn, der mit seiner Familie in Auschwitz ermordet wurde. Die Geschichte des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel – sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität.


(Direktlink)

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KFMW werbefrei

So. Ich habe gerade mein Google-Ads-Konto hierhin gekappt und bin damit nach gut 13 Jahren wieder komplett frei von Werbung.

Was im Jahr 2012 mit etwas Werbung über damals Stilanzeigen in der Sidebar begonnen und mir ein paar Jahre später mitunter wahnsinnig viel Geld eingebracht hatte, endet damit. Jetzt. Hier. Die Diskussionen damals; Puh…

Weil Werbung eh allen auf den Saque geht (mir auch), für mich aber über einige Jahre doch sehr erträglich war und jetzt nicht mehr ist, fliegt sie raus. Ich muss dafür noch einige Code-Fetzen entfernen und anpassen, aber es sollte hier, nachdem ihr euren Cache geleert habt, schon jetzt deutlich angenehmer aussehen. Guckt mal.

Ich nehme jetzt die letzten 100 Euro von Google Ads und verabschiede mich dann von der Monetarisierung im Blog. Ciao, Kakao! Es war eine wirklich wilde Zeit, die mich nach New York, nach Budapest, nach Montenegro, nach Sotschi und nach London brachte. (Alle Fotos nach gefühlt 138 Abmahnungen und einer damit verbundenen Privat-Insolvenz gelöscht.) Wenn die Zeit meines Lebens es zulassen sollte, werde ich mal irgendwann noch ein Buch darüber schreiben. Glaubt ihr ohne alles gar nicht.

Und wenn Ihr jetzt denken solltet, dass ihr jetzt deshalb Euren Steady-Support einstellen könntet, damit Ihr keine Werbung mehr seht: bitte nicht. Schließt eher einen neuen Deal ab. Für nichts, außer für das hier. Auf jene, die jetzt ob der nicht mehr vorhandenen Werbung kündigen, werde ich ein bisschen sauer sein. ❤️ Und das ganz zu Recht auch.

Bis gleich.

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Mix: Kraftfuttermischwerk @ La Grange, Bergen auf Rügen, 11.04.2026

Wildes Wochenende. Die Frau des Hauses war in München, beide Kinder in Barcelona und ich dachte, ich fahr mal eben mit dem Regio nach Bergen, übernachte dort freitags bei Freunden, spiele samstags im La Grange und fahre danach direkt mit dem ersten Regio, der von Bergen aus die Insel verlässt, wieder Richtung nach Hause. Gespielt habe ich bis um 0200 Uhr, der erste Zug ging dann um 0526. Fußweg zum Bahnhof: 12 Minuten. Lange Pause zwischendrin. Viel geredet.

Kommunikatives Wochenende. Freitag mit Besties und drei Buddeln Rum am Lagerfeuer übers Meeresrausch und all dem ganzen Drumherum gesprochen. Lange vor dem Gig mit den Macher:innen des La Grange e.V.‘s über das La Grange. Sonntag sehr früh auf dem Rückweg im Zug zehn vor 0600 Uhr mit Dipl.-Ing. Henrik, Chief Executive Officer, der während ich nach Hause er beruflich nach Düsseldorf wollte und seinen Rechner aufklappte. Um zu arbeiten. Ich laberte ihn voll – auch weil ich Angst davor hatte, einzupennen und irgendwo im Nirgendwo aufzuwachen. Wäre mir wohl auch passiert, wäre er nicht gewesen. Politisch erst zurückhaltend, bis ich merkte, dass er diesbezüglich auf der selben Bahn wie ich schwimmt. Später rauchten wir vorm HBF Berlin noch eine gemeinsam, bevor ich nach Hause und er weiter nach Düsseldorf machte.

Wichtiges Wochenende. Gerade im Osten brauchen wir Läden wie das La Grange, die wie viele andere hier aktuell um ihre Existenz bangen müssen. Die machen unter anderem Jugendarbeit. Ehrenamtlich. Haben Siebdruck-, Fahrrad-, Vintage-Tech- und Street-Art-Werkstatt in allen Facetten. Neben einer kleine Street-Art- und Vintage-Tech-Galerie kümmert man sich dort um Integrationsarbeit. Aktuell haben sie dort nicht mal feste Sanitäranlagen, was, wenn sich der politische Wind dreht, was er aktuell ja auf jeden Fall tut, das Ende von all dem bedeuten könnte. Oder bedeuten wird.

Es war eine tolle Nacht, die wirklich junge und – mit Verlaub – halbalte Menschen wie mich zu verbinden wusste. Freaks, Nerds, Liebhaber:innen guter Musik und vielen Menschen, die einfach für das brennen, was sie lieben. Wir müssen dafür sorgen, dass man uns Enklaven wie diese nicht wegnimmt; Punkt.

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