Als Uhu Horst auf einer Mülldeponie gefunden wird, ist sein Gefieder so verklebt, dass er sich kaum noch bewegen kann. Außerdem ist er unterernährt und alleine nicht mehr lebensfähig. Falknerin Heike Knesebeck päppelt ihn wieder auf. Sie wäscht und füttert den geschwächten Vogel und hilft ihm dabei, seine Muskulatur und den natürlichen Schutz seines Gefieders wieder aufzubauen. Sobald er sich vollständig erholt hat, darf er zurück in die Freiheit.
Sein Blick beim Duschen ist mein Blick an jedem Montagmorgen.
Chronova Engineering hat mit viel Liebe zum Detail einen neuartigen Bleistiftanspitzer entwickelt. Vielleicht bisschen overengineered vielleicht, aber cooles Teil.
Falls wer auf der Suche nach einer billigen Eigentumswohnung ist und Freundschaft für Russland empfindet; bitte schön.
Die russische Stadt Workuta liegt nördlich des Polarkreises. Im Winter herrscht hier bei Dauerfrost anderthalb Monate komplette Dunkelheit. 1990 hatte sie noch 120.000 Einwohner, heute sind es nur noch 55.000. Doch nun entfaltet Workuta eine neue Anziehungskraft. In Zeiten von Krieg und Wirtschaftskrise zieht es verarmte Großstädter und Kriegsflüchtlinge in die Arktis.
Die russische Stadt Workuta wurde einst als Straflager und Bergbaustadt für deutsche Kriegsgefangene gegründet. Vor Beginn des Zerfalls der Sowjetunion hatte die Stadt rund 120.000 Einwohner, zuletzt noch etwa 55.000. Damit war Workuta eine der am schnellsten schrumpfenden Großstädte Russlands. Workuta liegt oberhalb des Polarkreises, der Winter dauert hier neun Monate und nach der Schließung vieler Kohleminen gab es kaum noch Jobs. Ganze Stadtteile wurden zu Geisterstädten. Dazu kommt, dass die Stadt nicht ans Straßennetz angeschlossen ist und etwa 1.000 Kilometer nördlich der nächstgelegenen Großstadt liegt.
Es muss gut 10 Jahre her sein, dass ich hier ein Album von bvdub aka Brock Von Wey im Blog hatte. Danach habe ich ihn dann irgendwie aus den Ohren verloren. Jetzt jedenfalls ist er mit „Morning Glories“ genau dort hin zurückgekehrt und schmiegt sich voller Wärme und Sanftmütigkeit ganz zärtlich in die Gehörgänge, die sich wohlwollend darüber freuen. Ambient trifft auf ganz zurückhaltendem Dub, wie man es schöner gar nicht zusammenbringen kann. Ein ganz wunderbar entspannter Wochentrenner.
Heute lernte ich, dass es in England von 1696 bis 1851 die Fenstersteuer gab.
In England wurde die Fenstersteuer zum ersten Mal 1695 erhoben, um die durch das Abfeilen von Münzen entgangenen Einnahmen zu ersetzen. Anfangs wurden für jedes Haus zwei Shilling erhoben, später wurden für Gebäude mit 10 bis 20 Fenstern vier Shilling und für mehr als 20 Fenster acht Shilling gezahlt.
Als die Fenstersteuer immer weiter ausuferte, griffen Hausbesitzer zu einer ebenso absurden wie folgenreichen Maßnahme: Sie mauerten ihre Fenster einfach zu. Dieses sogenannte „Zustopfen“ wurde zum beliebten Mittel, um Steuern zu sparen. Denn Blindfenster und zugemauerte Öffnungen waren von der Abgabe befreit – vorausgesetzt, das Mauerwerk fügte sich optisch in die angrenzende Wand ein.
So verschwand nach und nach das Tageslicht aus immer mehr Wohnungen. Besonders in den ärmeren Stadtvierteln nahm diese Praxis groteske Ausmaße an. Die während der frühen Industrialisierung errichteten Mietskasernen waren aufgrund der Fenstersteuer teilweise nahezu fensterlos. Eine Steuer, die den Staatssäckel füllen sollte und den Menschen dafür buchstäblich das Licht nahm. 1851 hatte der Spuk schließlich ein Ende: Die zunehmend verhasste Fenstersteuer wurde abgeschafft.
Als ich neulich mit dem Rad in der Stadt unterwegs war, kam mir eine kleine Kolonne von so knuffigen Amphibienfahrzeugen verschiedenster Herkunft entgegen. Ich dachte so, dass solche Dinger ja schon ewig nicht mehr gesehen habe und das da dann wohl gerade ein Treffen in der Nähe sein würde. Jetzt sehe ich gerade, dass dem wirklich so war. Bei der Veranstaltung in Berlin waren 70 straßenzugelassene Autos vertreten, die allesamt wassertauglich sind.
Vom 1. bis 8. August 2026 fand in Berlin das weltweit größte Amphibienfahrzeug-Treffen statt. Unter den teils äußerst seltenen Fahrzeugen waren zahlreiche Amphicars, Schwimmwagen, Ford GPA (Seep), drei Amphi-Ranger, ein Amphicruiser, vier DUKW und einige umgebaute Fahrzeuge.
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