Aus gegebenem Anlass. Ohne Juan Atkins und dem damit verbundenen Detroit-Ding wäre meine musikalische Sozialstation ganz sicher anders verlaufen. Mach’s gut, Juan – und danke für die Musik!
Juan Atkins, the lifelong producer and DJ who co-founded Detroit techno music, has died; Green Smith Artists, Atkins’ management company, confirmed his death. Atkins was slated to perform at Yu Yu Club in Mexico City last night (October 31). He was 64.
Über die paar Urlaubstage hat sich hier einiges angesammelt, das es erst mal zu sortieren gilt. Beginnen wir mit diesem Tribute, das der Dubtechno- Connaisseur und Produzent Pablo Bolivar aus dem Schaffen der Dubtechno-Pioniere Moritz Von Oswald und Mark Ernestus vor schon drei Jahren gemacht hat. Dabei widmet er sich all den Projekten der Beiden wie: Basic Channel, Chain Reaction, Main Street, Rhythm & Sound. Nebenbei moderiert er den immer noch ganz großartigen, einzigartigen Sound und gibt so gleich noch ein bisschen Musikgeschichte mit ins Ohr und in den Kopf. Vielleicht einer der besten Mixe, den es für die Ikonen dieses Sounds je gegeben hat. Und wenn dann Mango Drive reinrollt. Hach!
Tame Impala mit ihrer Interpretation von Seals „Kiss From A Rose“ für triple j’s Like A Version. So kann man doch hervorragend in den Sonntag starten. Auch ganz ohne Schlagzeug.
Heute vor genau drei Monaten ist die Frau meines Lebens aus dem Nichts und einfach so neben mir tot umgefallen. Heute sitzen wir zusammen an der Ostsee und gucken blöde auf’s Wasser. Weil sie das schon immer so sehr mochte und weil wir auch damals direkt von der Ostsee kamen. Sie wird wieder. Es gibt nicht vorhergesehene Rückschläge, die Zeit und Geduld kosten, aber immerhin haben wir uns so zurück, wie ich mir vor drei Monaten nicht mal ansatzweise hätte vorstellen können. Alles wird gut – ganz unironisch. Nach dem emotionalen Stress der letzten Monate und dem arbeitsbedingten in den letzten Wochen, mache ich hier kurz Pause. Gucke blöd auf’s Wasser, gehe mit ihr und dem Hund am Strand spazieren und atme einfach mal wieder durch. Wir lesen uns die Tage.
Trettmann kommt im Januar mit neuem Album. „Stadt aus Gold“ wird es heißen, „Fast schon frei“ ist die zweite Single und er kann es halt auch ohne Kitschkrieg. Starker Song.
Die 1970er brachten so wunderbar futuristische Designs wie die JVC Videosphere, einem Fernseher, der von einem Astronautenhelm inspiriert war. Der „Time Planet“ von I Retro Lab x KAI ist eine Hommage an dieses Design: Ein Gehäuse, das einen Mac Mini oder einen anderen kleinen Computer in eine moderne Videosphere verwandelt. Das 3D-gedruckte Gehäuse sieht dem Original zum Verwechseln ähnlich und beherbergt ein drahtloses Display sowie eine mechanische Klappuhr. Nicht ganz billig, aber schon auch ganz geil.
Ein Video mit Nordlichtern aus Sicht der ISS von Seán Doran hatte ich hier neulich erst. Jetzt legt er mit „Ambient Earth“ ein 7,5-stündiges, in Echtzeit aufgenommenes und in 4K geremastertes Video der Erdumlaufbahn von der Internationalen Raumstation nach. Dafür hat er fast 49.000 Bilder aus 27 Zeitraffersequenzen, die Astronaut Butch Wilmore von der ISS aus aufgenommen hat, bearbeitet, geremastert und zu diesem beeindruckenden Video interpoliert. God old Space Night vibes. Musik könnt ihr selber drunter packen.
Perspective is lost when the world speeds by. The scale and beauty of our home planet is truly appreciated when observed on an epic 7.5 hour journey from The International Space Station. This ambitious 4k compilation, crafted through months of meticulous restoration, invites you to slow down and experience Earth in real time just as astronauts do.
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